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... Tipps und Tricks rund um den Grill

     
  Hier nun ein paar Tipps und Tricks aus meinem Erfahrungsschatz.
Einige werden sagen: "Was für ein alter Hut!". Aber es gibt auch genug Anfänger und Interessierte, die ja nicht die gleichen Fehler machen müssen. Auch ich stöbere gerne durchs Netz, auf der Suche nach Anregungen.
 
             

 

     

Den Grill anzünden, Grillkohle und Grillbriketts

     
             
  Es gibt sicherlich viele Methoden, die Grillglut zu entfachen. Nehmt allerdings niemals flüssige Anzünder, schon gar nicht leicht flüchtige wie Benzin oder Spiritus!! Diese können explosionsartig verpuffen und schwere Verbrennungen verursachen.
Aber auch die angebotenen Flüssiganzünder sind ungeeignet. Sie enthalten Kerosin oder Petroleum und stinken einfach. Dieser Geruch hält sich sogar hartnäckig in der Glut und überträgt sich auf das Grillgut. Ebenfalls ungeeignet sind paraffinhaltige Kaminanzünder. Am besten eignen sich Anzündwürfel, die frei von Zusatzstoffen sind oder Anzünder aus Holzwolle, die mit pflanzlich basiertem Wachs getränkt sind. Natürlich geht es auch mit dem elektrischen Grillanzünder oder der Heißluftpistole.
  Anzuendkamin  
  Wir haben schon in der Schule gelernt, dass Hitze nach oben steigt. Es macht also wenig Sinn flüssige Anzünder auf der Grillkohle zu entzünden. Bewährt haben sich sogenannte Anzündkamine. Oder ihr nehmt einen Teil der Kohle, baut einen kleinen Turm und platziert unten in der Mitte ein bis zwei Anzündwürfel oder Anzündwolle. Vor allem will gut Ding Weile haben. Nehmt euch die Zeit und lasst eure Grillkohle oder Grillbriketts in Ruhe durchglühen. Das Hantieren mit Fön oder Gebläse halte ich auch nicht unbedingt für vorteilhaft.
Grillkohle brennt schneller an, glüht heißer, ist aber auch schneller erschöpft. Deshalb verwende ich oft eine Mischung aus Holzkohle und Grillbrikett.
Achtet schon beim Kauf auf die Qualität der Grillkohle. Sie sollte aus Harthölzern, vorwiegend Buche, hergestellt sein und möglichst frei von Tropenhölzern. Gute Grillkohle zerbricht mit hellem Klang in kleine Stücke.
Wenn ihr einen Sack Grillkohle kauft, dann fühlt wie groß die einzelnen Stücke sind und neigt ihn hin und her um zu hören wie viel zerbröselte Kohle durch den Sack rieselt.
Gute Grillkohle hat schöne große Stücke und wenig Zerbröseltes.
Bei Grillbriketts unbedingt darauf achten, dass diese aus Holzkohle hergestellt (gepresst) sind, keine Zusatzstoffe enthalten und frei von Braunkohle sind.
Zu den erhältlichen Grillbriketts aus Bambus oder Kokosnussschalen kann ich im Moment keine Aussage treffen.
   
     
     

 

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Direktes und indirektes Grillen

     
             
 

Direktes Grillen:

Das ist die am häufigsten verwendete Grillmethode überhaupt. Dabei wird das Grillgut direkt über der Glut positioniert und gegart. Man muss natürlich Vorsicht walten lassen, da das Grillgut schnell verbrennen kann.
Die Methode eignet sich hervorragend für Bratwürste, Nackensteaks oder zum Anrösten von Brot. Mittels einer Plancha (Grillplatte) oder Pfanne kann man so auch Bratkartoffeln oder ähnliches zubereiten. Die Hitze lässt sich nur durch Höhenverstellung vom Kohle- oder Grillrost regulieren. Früher hat man gerne das "Ablöschen" mit Bier praktiziert. Davon kann ich aber nur abraten. Das Grillgut nimmt keinen Biergeschmack an. Ihr löscht lediglich eure Glut ab und Asche wird aufgewirbelt, die sich am Grillgut festsetzt.
 
  Direktes Grillen  
  Indirektes Grillen:

Wie es der Name schon sagt, wird das Grillgut nicht direkt auf die Hitzequelle gelegt, sondern abseits positioniert.
Das macht vor allem bei Long Jobs (Pulled Pork oder Brisket sowie Rippchen und Co.) Sinn, wenn man mit geschlossenem Deckel gart. Außerdem ist es so möglich, durch Zugabe von Räucherchips eurem Grillgut ein würziges Raucharoma zu verleihen. So könnt ihr über einen längeren Zeitraum auch große Fleischstücke besonders zart und saftig grillen. Aber auch Gemüse oder Fisch lassen sich so hervorragend garen. Die Hitze lässt sich durch das Regulieren an den Lüftungsklappen regeln und sollte sich je nach Grillgut zwischen 110°C und 130°C einregeln. Aber auch bei der Verwendung von Grillgeräten ohne Deckel solltet ihr immer zwei Hitzezonen, eine zum Anrösten und eine zum Garziehen haben. Dazu einfach nicht den kompletten Kohleraum befüllen, sondern einen Teil für die Ruhezone frei lassen.
  Indirektes Grillen  
     
     

 

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Der Minion Ring bzw. die Minion Methode

     
             
   Als ich zum ersten Mal von einem Minion Ring hörte, wusste ich nicht was die kleinen putzigen Typen mit dem Grill am Hut haben. Tatsächlich ist diese Idee aber auf Jim Minion zurückzuführen, der diese Methode zum ersten Mal bei einem Grillwettbewerb anwendete und die dann nach ihm benannt wurde. Dazu wird aber in diversen Blogs schon mehr geschrieben.
Es ist eine sehr effektive Art, bei low and slow Gerichten die Temperatur von 110 - 120°C über einen langen
Zeitraum zu halten.
Bei der ursprünglichen Minion-Methode mischt man durchgeglühte mit noch nicht entzündeten Grillbriketts, so dass diese sich im Laufe der Zeit gegenseitig entzünden. Beim Minionring werden die Grillbriketts in 3-4 Etagen übereinander gestapelt und aneinander gereiht im Kreis angeordnet.
 
  Minion Ring  
  Da ich keinen runden sondern einen eckigen Grill habe, lege ich die Grillbriketts 3-4 fach geschichtet in Mäandern. Zwischen die Reihen lege ich auch gerne einen Ziegel- oder Pflasterstein. Somit wird verhindert, dass sich die Reihen gegenseitig zu früh entzünden, also gleichmäßig nacheinander durchglühen. Außerdem hilft der Stein, die Temperatur möglichst konstant zu halten. Wenn Raucharoma gewünscht wird, gebe ich im ersten bis zweiten Drittel noch Räucherspäne dazu. Mit etwas vorgeglühter Holzkohle starte ich dann die geschichtete Reihe. Man sollte in der ersten Stunde die Temperatur einregeln und den Grillbriketts Zeit zum Ausgasen geben. Dann qualmen sie beim Entzünden nicht.   Minion Methode  
     

 

     

Bratwurst präsentieren

 
             
  Natürlich ist beim klassischen Grillen die Bratwurst nicht wegzudenken. Das Problem liegt einfach in der Portionsgröße der Wurst an sich. Der Satz, der irgendwann fällt ist: "Will noch jemand 'ne halbe Wurst?".
Nehmt 2-3 verschiedene Sorten, frische Thüringer, grobe Bratwurst und noch herzhafte Salsiccia oder Chorizo. Grillt die Würste schön kross, schneidet sie in mundgerechte Stücke und richtet sie in Schalen an. So kann sich jeder von seiner Lieblingswurst nehmen, ohne mit der Portion überfordert zu sein. Dazu passt ein Letscho aus geschmorten Zwiebeln mit Paprika (aber selber machen) und gegrillter Feta-Käse. Ein frisch gebackenes Brot rundet das Menü ab. Natürlich brilliert ihr mit eurem selbst gemachten Senf. Eure Gäste werden sicher rundum zufrieden sein.
  Bratwurst  
         
     


     
 
  Das war natürlich nur der Anfang und ich werde demnächst weitere Tipps und Tricks veröffentlichen und ein paar von den hartnäckigsten Grillmythen erklären.  
             

 

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